Atomska Banja
Atomic Spa
Atomkurbad
Атомска Баня
Атомската Бања
Spa Atomica
Atomska banja
Registracija Korisnika
| Presseauszüge |
|
|
|
|
Der derzeitigen Bekanntheit des Kurbads haben nicht nur die bewiesenen Wassereigenschaften beigetragen, sondern auch zahlreiche veröffentlichte Zeitungstexte, sowohl des medizinischen als auch des allgemeinen Charakters. Besonders interessant sind jene Texte, welche auf den Aussagen und Erfahrungen der Patienten beruhen. Manche Zeitungsartikel, die unserem Kurbad gewidmet sind, übertragen wir wörtlich: DIE WELT (SVET) Rückkehr aus der HoffnungslosigkeitD.Simovic:” Rückkehr aus der Hoffnungslosigkeit” N.C., eine 44-jährige Angestellte aus Krnjaca bei Belgrad hat zehn Jahre unter Spondylosis, Diskopatie, einer chronischen Gelenkerkrankung und einigen Magenerkrankungen gelitten. In verschiedenen Kliniken war sie unterschiedlichen medizinischen Behandlungen ausgesetzt, doch die erhoffte Besserung blieb aus. Nach zehn Tagen im Kurbad von Gornja Trepca und 20 Badetherapien im heilenden Thermal-Mineralwasser spürte sie deutliche Besserung. Nach kurzer Zeit verschwanden die Schmerzen, und sie konnte sich besser bewegen. Auch ein kilometerlanger Spaziergang war für sie nicht mehr anstrengend. Jeden Tag geht sie zu Arbeit und eledigt diverse Hausarbeiten. Eine Quelle der GesundheitIn der näheren Umgebung von Cacak liegt ein Kurbad, das im ganzen Land aber auch weltweit durch seine heilenden Wasserquellen bekannt ist. Die heilende Wirkung ist bei verschiedenen Erkrankungen bewiesen, insbesondere aber bei Multipler Sklerose. Es handelt sich aber nicht nur um Wasser, sondern auch um eine einzigartige Übereinstimmung von wunderschöner Natur und gastfreundlichen Menschen. 6 km von Cacak (Fahrtrichtung Kraljevo) zweigt eine enge Landstraße von der Ibar-Magistrale ab und führt durch malerische Landschaften nach Gornja Trepca. Der Weg führt an Obstgärten und Feldern von Donja Trepca vorbei, dann durch die dicht bewaldete Schlucht des Flusses Banje bis man nach knapp zehn 10 km Fahrt die ersten Häuser des Ortes erreicht. Hier,wo die Straße endet, zwischen den steilen Abhängen des Vujan-Berges und etwas sanfteren Abhängen von Bukovik liegt der Ort Gornja Trepca. Am rechten und engeren Ufer des Flusses Banje befinden sich hauptsächlich verlassene alte Häuser, am linken Flußufer dagegen neue Häuser mit Ferienwohnungen, ein schöner und ordentlicher Park, umgeben von Geschäften, Gaststätten und Zeitungskiosken. In der oberen Zone, in besonders schöner Umgebung liegt die Rehaklinik Gornja Trepca. Dieser heilende Ort im Herzen von Sumadija wurde im Laufe der 70er Jahre unter dem Namen „Atomkurbad“ bekannt. Wir wissen heute nicht, wer den Namen gegeben hat, aber wir können annehmen, wie man zu diesem Namen kam. Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für geologische Wissenschaften aus Belgrad wurde nämlich festgestellt, daß im Thermalwasser von Gornja Trepca neben üblichen auch manche seltene Elemente vorhanden sind wie z.B. Cäsium, Strontium, Rubidium, Lithium, Cobalt, Vanadium, Radon, Titan und Uranium Die Nachricht von diesem Fund erreichte bald die Journalisten, in den Zeitungen erschienen Titel „Im Rollstuhl gekommen, ohne Rollstuhl heimgekehrt“ oder „Krücken brauchen sie nicht mehr“. In völlig unbekanntes Dorf Gornja Trepca kamen Besucher, Kranke und Interessierte, von allen Seiten. Das war 1969. Die Dorfbewohner, zunächst überrascht, haben schnell verschiedene Lösungen gefunden, um die Gäste zu empfangen. Obwohl es keine geeignete Reha-Einrichtung gab, hat es anscheinend nicht gestört. Die Zahl der Patienten stieg von Jahr zu Jahr. Sie kamen aus allen Teilen Jugoslawiens aber auch aus Schweden, Italien, UdSSR, Griechenland, Bulgarien, Polen, Frankreich, Deutschland und sogar aus USA. Auch die Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zeigten großes Interesse für Gornja Trepca. Der Architekt Mihailo Mitrovic entwickelte einen urbanistischen Plan des zukünftigen Kurbads. Geplant wurden 5 Hotels auf höchstem Niveau, Freibäder, ein großes Motel und Sportanlagen, Restaurants usw. Finanzielle Unterstützung wurde auch aus dem Ausland angeboten, doch die Lokalbehörden in Cacak waren daran nicht interessiert. Erst 1975 wurde die Straße von der Ibar-Magistrale bis Gornja Trepca modernisiert. Erbaut wurde auch eine bescheidene Kurklinik. Die Ufer des Flusses Banja wurden befestigt, zwei Bäder wurden aufgemacht (getrennt für Frauen und Männer), der ganze Ort wurde zurecht gemacht, manche Bewohner haben neue Häuser mit Ferienwohnungen erbaut, Wasserleitung und Kanalisation wurden errichtet, so daß im Laufe der 80er Jahre die Rekordzahl von 16.000 Gäste in einem Monat erreicht wurde. Die neue Wasseranalyse, durchgeführt 1990 im Institut für physikalische Medizin und Rehabilitation Serbiens, zeigte, daß im Wasser von Gornja Trepca neben früher festgestellten Elementen auch Selen vorhanden ist. Bewiesen wurden auch deutliche Besserungen bei Multiple-Sklerose-Kranken, weshalb die italienischen Investoren eine Erweiterung und Modernisierung der bestehenden Kapazitäten unterstützt hatten, mit dem Anspruch, daß hier auch ihre Patienten mit Multipler Sklerose therapeutisch behandelt werden können. Investieren wollten auch die Deutschen und die Amerikaner. Dann kam aber die Zeit der Kriege, der Zerfall Jugoslawiens hat die geplante Entwicklung des Kurbads völlig gestoppt. Zum Glück ist diese Zeit vorbei. Auf bessere Zeiten hoffen alle, die im Kurbad tätig sind. Das Kurbad wird natürlich auch weiterhin von vielen Gästen besucht, nur ist ihre Zahl im Vergleich mit den 80er Jahren ziemlich gesunken. Da Gornja Trepca den Status eines Kurortes noch nicht erteilt wurde, können viele Gesundheitsversicherten die wohltuende Wirkung des Kurbads nicht genießen. Was wird heute den Patienten und den Gästen von Gornja Trepca angeboten? In erster Linie natürlich die Hilfe zur gesundheitlichen Rehabilitation. Über dieses Thema reden wir mit der Leiterin des Kurbads von Gornja Trepca Frau Vesna Vasovic Stankovic. „Trotz aller Schwierigkeiten ist es uns in letzter Zeit gelungen, acht neue Badewannen mit Hydrotherapie-Funktion zu besorgen, damit alle von uns behandelten Patienten nicht stundenlang in der Schlange stehen müssen.“- erzählt uns unsere Mitsprecherin. „Um die Zufriedenheit unserer Gäste zu halten, haben wir den Brunnen, aus dem sie die Flaschen mit kühlem Mineralwasser auffüllen, renoviert. Wir haben auch einen neuen Laserapparat gekauft und planen noch einige zu zu besorgen, um unsere physikalisch-therapeutische Abteilung zu erweitern. Sobald wir die Erneuerung und Erweiterung unseres Reha-Zentrums zu Ende führen, werden wir auch das Freizeitangebot im Ort bereichern. So z.B. sollen die sogenannten Gesundheitswege in umliegenden Wäldern erneuert werden. - In unserem stationärem Bereich verfügen wir über 108 Betten, in Bungalows über weitere 50. Die Privatvermieter bieten insgesamt 3.000 Betten und Vollverpflegung – sagt Frau Vesna. Unsere Patienten ernähren sich im Restaurant des Reha-Zentrums, möglich ist aber auch eine kombinierte Leistung: Unterbringung bei Privatvermietern, Verpflegung in unserem Restaurant.“ Neben heilendem Wasser, frischer Luft und angenehmen Klima locken hier zahlreiche Überraschungen die von der Natur entfremdete Stadtmenschen an. Den ganzen Tag über hört man Vögel singen oder das Quaken vieler Frösche, die im sauberen und fischreichen Fluss leben. Auch das Hahnkrähen wirkt seltsam auf die Ohren, welche an den Alltagslärm gewöhnt sind. Bei jedem Schritt können Sie die Gastfreundlichkeit aller Angestellten des Reha-Zentrums und aller Gastgeber empfinden. Mit einem Wort, es ist ein idealer Ort für die richtige Erholung von Körper und Geist. Es ist außerdem bestätigt (kein Witz), daß die Hühner von Gornja Trepca mehr Eier legen als die Hühner der benachbarten Orte. Und die Behörden in Cacak? Immer noch blind, immer noch hat man nicht begriffen, daß das Kurbad von Gornja Trepca eine positive Ausstrahlung auf die ganze Region haben könnte. Viva im Naturheilbad Gornja Trepca Es gibt keine Wunder, aber...Die Erholung von neurologisch kranken Patienten und von Rheuma-Kranken in diesem Kurbad ist seit langem bewiesen: durch Behandlungen mit heilendem Wasser, das Trinken von Wasser aus Heilquellen sowie durch die regelmäßigen Wanderungen die Gesundheitswege entlang werden immer positive Ergebnisse erzielt. Es ist ein trüber, kalter und regenloser Tag. Eine Frau spaziert mit Stock (der scheinbar nicht nötig ist) den Gesundheitsweg über dem Verwaltungsgebäude des Reha-Zentrums entlang. Sie geht mit sicherem Schritt, erhobenem Kopf und mit einem Lächeln auf dem Lippen. - „Das hier ist mein zweites Heim, zum 44sten Mal bin ich hier und zwar im Laufe der letzten 17 Jahre, seitdem ich unter unter Multipler Sklerose leide.“ – spricht begeistert Olgica Pljavacic, die Rentnerin aus Nis. „Ich schwöre auf Gornja Trepca, denn hier wurde ich dank den Ärzten, dem zuvorkommenden Personal und insbesondere dem „genialen“ Physiotherapeuten Ivan nach drei Jahren wieder beweglich und erlebte meine Wiedergeburt. Die Leute sagen, daß es keine Wunder gibt, daß im Leben alles real und erklärbar ist. Ich bin aber immer bereit, die Worte von Prof.Dr. Mihajlo Pantovic aus Kragujevac zu wiederholen, der auch behauptete, daß Gornja Trepca ein Wunder darstellt.“ Wie erklärt diese Patientin (, die sich so nicht nennen läßt, weil sie behauptet, es ginge hier um einen Zustand und nicht um die Krankheit) ihre Erholung? Die Multiple Sklerose ist eine chronische Autoimmunerkrankung, deren vorhandene Symptome behandelt werden, und sie, wie übrigens viele andere spricht von ihrer gesundheitlichen Besserung... - Dank der heilenden Kraft des Wassers, in dem ich bade, das ich trinke und sogar nach Hause mitnehme, dank einer positiven Ausstrahlung des gesamten Personals und einer einzigartigen natürlichen Schönnheit, von der wir hier umgeben sind – sagt Olgica Pljevacic. Wüßten Sie, daß Gornja Trepca an einem Magnetfeld liegt, die ganze Pflanzenwelt ist von einer spezifischen Strahlung durchströmt, das Wasser ist vulkanischen Ursprungs und reich an wertvollen Mineralien. 10.000 Besucher pro JahrWas umfasst die Therapie außer Wasser trinken und Wasserkuren bei konstanter Wassertemperatur von 28 Grad, wie es in Prospekten steht? - In meinem Fall nichts mehr, denn die Behandlung von Multiple Sklerose schließt eine Elektrotherapie aus – erfahren wir von unserer Mitsprecherin. – Diese unterschiedlichen Stromarten... Elektroforese, Ultraschall, Magnetstrom sind nicht für uns geeignet, haben aber sehr positive Wirkung zur Behandlung von anderen Erkrankungen, insbesondere bei Rheuma-Kranken. Oder bei Lähmungserscheinungen nach einem Schlaganfall…mehrmals habe ich die Rehabilitation dieser Menschen betrachtet, wie sie ihre gelähmte Arme, Hände oder Beine langsam wieder bewegen können. Dusko Stankovic z.B. konnte im Alter von 30 Jahren seine Fäuste nicht aufmachen - ein typisches Symptom der zerebralen Lähmung. Verschiedene Behandlungen haben ihm so gut geholfen, daß er heute ein völlig gesunder Mensch ist. Begeistert von Gornja Trepca sind auch die anderen Gäste. Fast alle sind „Heimkehrer“ – sagt die Leiterin des Reha-Zentrums Frau Vesna Stankovic-Vasovic, „ die meisten kommen vier-, fünf-, sieben- oder zehnmal in Folge.“ - Wir können unsere Patienten nicht zwingen, immer wieder hier zu kommen, denn wir wissen, daß ein Krankentag in unserem Reha-Zentrum für viele teuer ist. Die Leute kommen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, weil der Aufenthalt in unserem Kurbad wohltuende Wirkung auf ihren Gesundheitszustand hat – betont Frau Stankovic Vasovic. Leider werden die Patienten von der Krankenkasse nicht unterstützt, nur ein wenig vom Militär, hauptsächlich aber von verschiedenen Behinderten-Verbänden. Und trotzdem sind wir ständig gebucht (mit Ausnahme von Bungalows, die in der Winterzeit nicht beheizt werden), so daß unser Reha-Zentrum im Laufe des Jahres von fast 10.000 Gästen besucht wird. Ich darf auch behaupten, daß von hier alle zufrieden heimkehren; das bezieht sich auch auf die gesunden Menschen, die erholt zu ihren Alltagsaufgaben zurückkehren können. Unter den „Heimkehrern“ ist auch das Ehepaar Novicic aus Esslingen in Deutschland. Der 80jährige Milorad (dem keiner diese Jahre geben würde und der neulich im Restaurant des Reha-Zentrums seinen Geburtstag feierte), der jahrelang mit einer Kriegsverletzung zu kämpfen hatte, litt auch unter starkem Rheuma während seine Frau Regina eine schmerzhafte Muskelentzündung im Oberschenkel und in beiden Armen hatte. Von Gornja Trepca haben wir durch Schwester meines Mannes aus Arilje gehört. Anfangs waren wir skeptisch, dachten aber, daß es uns nicht schaden kann... aber letzten Endes hat es uns sehr geholfen! – erzählt mit einem gutmütigen Lächeln auf den Lippen Frau Regina Novicic. So kamen wir wieder, schon zum dritten Mal. Wir fühlen uns absolut wohl, die vorgeschriebenen Therapien passen zu uns: Wasserkuren, Hydromassage, Elektro-Magnet-Therapie. Und das nette und freundliche Personal...sehen Sie diese Ärztin Ceca, wir lieben sie, als ob sie unsere Tochter sei. Und nicht nur sie, wir haben sie alle sehr lieb und fühlen uns hier wie zu Hause – erzählt der populäre Onkel Misa. – Ich bin kein gebildeter Mensch, weiß aber sehr gut, daß ein schönes Wort auch heilen kann, und dieses Medikament findet man hier reichlich. Frau Slavka Begovic aus Kragujevac kommt gerade von einem Spaziergang zurück... -... es ist ein wunderbares Gefühl, durch Wald zu spazieren – sagte sie. Seit meiner Kindheit habe ich unter Rheuma gelitten und auf Krücken spazieren müssen, und jetzt, in späten Jahren, brauche ich sie nicht mehr. Hier bin ich zum vierten Mal und ich werde bestimmt wiederkommen. Die Wasserqualität wird ständig geprüftWas können die Ärzte des Kurbads diesen spontan ausgesprochenen Lobworten noch hinzufügen? Die schon erwähnte Frau Dr. Svetlana – Ceca Mladenovic, ein Physiater, betont die Bedeutung der natürlichen Heilfaktoren (Magnetfeld, das mineralreiche Wasser und eine reiche Pflanzenwelt), die zusammen mit den therapeutischen Behandlungen zu guten Ergebnissen führen. Das Quellwasser wird in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Chemie aus Cacak und dem Institut Vinca aus Belgrad ständig geprüft und zwar: alle 15 Tage bakteriologisch und bezüglich der chemischen Eigenschaften einmal in den drei Jahren. Alle bisherigen Analysen haben gezeigt,daß das Wasser von Gornja Trepca, egal ob in Glasflaschen oder in der Dunkelheit, seine Qualität und Wirksamkeit nicht verliert. Und diese Wirksamkeit bezieht sich auf: - … alle rheumatologischen Erkrankungen, sowohl die entzündlichen wie die degenerativen, dann viele neurologische Erkrankungen wie z.B. die Multiple Sklerose, die zerebrale Kinderlähmung, Zustand nach Schlaganfall, und bei Magen-Darm-Erkrankungen kann man die Krankheit nicht ganz ausheilen, aber der Krankheitsverlauf kann gestoppt oder zumindest verlangsamt werden – erfahren wir von Frau Dr. Lidija Obradovic Bursac, der Internistin und Leiterin des Gesundheitsdienstes. - Charakteristisch für unser Kurbad ist auch, daß unsere Gäste sowohl den jungen wie auch den älteren Alterskategorien gehören, denn die zerebrale Lähmung trifft leider junge Menschen und die erste Manifestation der Multipler Sklerose liegt bei 20 Jahren. Wir können allen Erkrankten einen allgemeinen Rat geben: je früher man mit der Behandlung beginnt, umso langsamer wird der Krankheitsverlauf. Und noch etwas: unser Wasser ertragen sehr gut auch die Herzkranken, sogar jene mit einem Bypass oder mit einem Pacemaker. Alle Patienten stehen unter ständiger ärztlicher Aufsicht, und sie können völlig sorglos auf positive Ergebnisse der vorgeschriebenen Therapie hoffen. Eine gesundheitliche Besserung bleibt bestimmt nicht aus, und das Heilverfahren wird zu Hause nach ärztlicher Verordnung fortgesetzt. Einen Schatten auf dieses idylische Bild von Gornja Trepca wirft die Nachricht, daß das Reha-Zentrum privatisiert werden soll. Es soll von einem Anbieter gekauft werden, welcher das beste Angebot macht. Es gibt mehrere Interessenten…kein Wunder, denn neben drei zur Verfügung stehenden Wasserquellen, werden zur Zeit vier weitere analysiert! Die Kranken machen sich aber Sorgen. Was passiert, wenn der neue Inhaber nur eine Mineral-Wasser-Fabrik erbauen lassen will, und das Reha-Zentrum ganz im Hintergrund bleibt? Was für einen Einfluß soll es auf Zehntausende von Gästen geben, deren Erholung seit Jahrzehnten von Gornja Trepca abhängt. Es darf auch nicht vergessen werden, daß der Anspruch des Reha-Zentrums, von der staatlichen Krankenkasse unterstützt zu werden, mehrmals abgewiesen wurde. Die heilbare Macht der Natur: Das Kurbad Gornja TrepcaHeilmittel für Geist und Körper Mildes Klima, reiche Pflanzenwelt und heilendes Wasser dieses Kurbads bieten ausgezeichnete Bedingungen für Heilung, Erholung und sportliche Aktivitäten. Das Kurbad Gornja Trepca liegt 19 km von Cacak entfernt auf einer Meereshöhe von 460 m. Heilendes Wasser, mildes Klima und eine reiche Pflanzenwelt ermöglichen Heilung, Erholung und sportliche Aktivitäten. Das aus der großen Tiefe hervor quillendes Wasser hilft bei rheumatischen und neurologischen Erkrankungen, insbesonder bei Multipler Sklerose, dann bei Gastrointestinalen Erkrankungen und Krankheiten der peripheren Blutgefäße. Entsprechend den Worten der Leiterin des Reha-Zentrums von Gornja Trepca Frau Vesna Vasovic-Stankovic verfügt über mehrere Schwimmbäder und therapeutische Badewannen, die die Hydromassage, Kinesitherapie und Elektrotherapie ermöglichen. Trotz aller Schwierigkeiten wurden in letzter Zeit weitere Badewannen für Unterwassermassage besorgt, damit die Patienten nicht lange warten müssen, denn diese Behandlung ist bei allen Erkrankungen anzuwenden. Renoviert wurde ein Trinkbrunnen, dessen Wasser heilende Wirkung hat, und ein Laserapparat wurde gekauft. In bevorstehender Zeit sollen die „Gesundheitswege“ durch die umliegenden Wälder zurecht gemacht. Im stationären Bereich verfügen wir über 108 Betten, in den Bungalows über weitere 50, während die Privatvermieter den Gästen etwa 3.000 Betten unterschiedlicher Kategorien und volle Verpflegung anbieten können – sagt die Leiterin Vasovic-Stankovic. Und trotzdem reichen die Kapazitäten bei weitem nicht aus. Der gute Ruf verbreitet sich sehr schnell. Nach Gornja Trepca kamen die Gäste aus Schweden, Italien, Rußland, Griechenland, Bulgarien, Polen, Frankreich, Deutschland und den USA. Auch die Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zeigten großes Interesse für Gornja Trepca. Der Architekt Mihailo Mitrovic entwickelte einen urbanistischen Plan des zukünftigen Kurbads. Geplant wurden 5 Hotels auf höchstem Niveau, Freibäder, ein großes Motel und Sportanlagen, Restaurants usw. Finanzielle Unterstützung wurde auch aus dem Ausland angeboten, doch die Lokalbehörden in Cacak waren daran nicht interessiert. Erst 1975 wurde die Straße von der Ibar-Magistrale bis Gornja Trepca modernisiert. Erbaut wurde auch eine bescheidene Kurklinik. Die Ufer des Flusses Banja wurden befestigt, zwei Bäder wurden aufgemacht (getrennt für Frauen und Männer) Wasserleitung und Kanalisation wurden errichtet. Die Wasseranalyse, durchgeführt im Institut für physikalische Medizin und Rehabilitation Serbiens, zeigte, daß im Wasser von Gornja Trepca neben früher festgestellten Elementen auch Selen vorhanden ist. Bewiesen wurden auch deutliche Besserungen bei Multiple-Sklerose-Kranken, weshalb die italienischen Investoren eine Erweiterung und Modernisierung der bestehenden Kapazitäten unterstützt hatten. Solche Formen der geschäftlichen Zusammenarbeit ermöglichen weitere Entwicklung des Kurbads von Gornja Trepca. Nachrichtenagentur „Avala“, 11. September 2001 Der Gesundheitstourismus – Gornja Trepca"Atomkurbad" gut besucht. GORNJA TREPCA, 11. September (Avala) – In Gornja Trepca bei Cacak, einem Kurort bekannt unter dem Namen „Atomkurbad“, wurden am Ende der diesjährigen Sommersaison 6.500 Besucher verzeichnet, weit mehr als im vorigen Jahr. Der Grund sind wahrschenlich niedrige Preise bezüglich der Unterkunft und der therapeutischen Dienste. „Die Preise wurden seit 1. Mai nicht geändert, eine Steigerung der Preise wird auch in nächster Zeit nicht erwartet. So z.B. zahlt man VP-Leistung im Doppelzimmer 650 Din, Baden im Schwimmbad 50 Din und in der therapeutischen Badewanne 60 Din, Unterwassermassage 150 Din...“, sagt die Leiterin des Reha-Zentrums Vesna Stankovic-Vasovic. In Gornja Trepca gibt es insgesamt 3.200 Betten für Patienten und ihre Begleiter und zwar 3.000 Betten bei Privatvermietern, 36 in den Bungalows des gesamtwirtschaftlichen Unternehmens „Morava“ Cacak, 50 in den Bungalows des Reha-Zentrums, zu dem auch der stationäre Bereich mit 106 Betten gehört. Die Ausnutzung verfügbarer Kapazitäten war voll, die meisten Gäste kamen aus der Vojvodina, Zentral- und Südserbien, aus Montenegro, Serbischer Republik, und in den letzten Monaten auch aus Mazedonien. Trotz großem Interesse und nach drei Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit ist es Gornja Trepca nicht gelungen, den offiziellen Status eines Kurortes zu erlangen. Nach Worten von Vesna Stankovic Vasovic ist es sehr wichtig, daß der Ort moderne Wasserleitung und Kanalisation bekommt, die aber erst in vier Jahren errichtet werden sollen. In Gornja Trepca wurde der Bau des Reha-Zentrums von internationaler Bedeutung geplant, zuerst muß aber das wahre Potential der Thermal- und Mineralquellen festgestellt werden. Nach früheren Untersuchungen liefern die Quellen 17 Liter Wasser pro Sekunde, das heilende Wirkung bei Behandlung von Multipler Sklerose, neurovegetativen und gastrointestinalen Erkrankungen hat. Es wird zur Zeit an einem Elaborat gearbeitet, in dem die Frage der realen Wasserreserven für die therapeutischen Zwecke beantwortet werden soll. Bezüglich des sehr großen Interesses von heimischen und ausländischen Investoren ist diese Untersuchung von sehr großer Bedeutung. „Ekspres politika“, 01.September.1999 Nach 19 Jahren konnte ich wieder laufenB.Simonovic:” Nach 19 Jahren konnte ich wieder laufen ” Die Multiple-Sklerose-Kranken sind nur ein Fünftel aller Besucher von Gornja Trepca. Diejenigen, mit denen wir sprechen konnten, finden nur schöne Worte für dieses Reha-Zentrum. Andja Cucuz (52) aus Novi Sad, die seit zwei Jahrzehnten unter dieser Krankheit leidet, zwei Söhne aufgezogen hat und zur Großmutter geworden ist sagt:“Glauben Sie mir, hier fing ich an nach 19 Jahren wieder zu laufen! Zu Hause in Novi Sad verbringe ich die Zeit wegen meiner Krankheit vorwiegend in der Wohnung. Hier komme ich einmal jährlich. Voriges Jahr habe ich Lust bekommen zu laufen. Und ich versuchte es in der Dämmerung, damit mich keiner sieht. Und zwar mit Erfolg. Ich bin hier erst seit zwei Tagen. Noch fühle ich mich unsicher, ich glaube aber, bald wieder laufen zu können. „ČAČANSKI GLAS“, 24.Juli.1998 Die heilende Kraft des Wassers, medizinische Hilfe und manch warmes WortV.Stepanovic:” Die heilende Kraft des Wassers, medizinische Hilfe und manch warmes Wort“ Rada Masic aus Novi Sad leidet seit ihrem 30sten Lebensjahr unter Multipler Sklerose. Bevor sie zum ersten Mal ins Kurbad von Gornja Trepca kam, lag sie unbeweglich drei Jahre lang im Krankenhaus von Novi Sad. Als sie alle Hoffnung verloren hat, wurde ihr das Kurbad von Gornja Trepca empfohlen. Seit dieser Zeit kommt sie dreimal jährlich in diesen Kurort, dank dem sie wieder auf eigenen Beinen steht und Lust am Leben hat. Mein Gesundheitszustand hat sich schon während des ersten Aufenthaltes deutlich verbessert. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß ich dank der wundertätigen Kraft des Wassers von Gornja Trepca wieder auf eigenen Beinen gehen werde. Jelica Drobnjak aus D.Gorevnice kam zum ersten Mal nach Gornja Trepca. Der Grund: ein schwerer Gehirninfarkt. Im Laufe nur einer Woche gelang es ihr, dank der heilenden Wikung des Wassers von Gornja Trepca und durch den Einsatz von medizinischem Personal, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Jetzt kann sie auch spazieren, obwohl sie anfangs ganz unbeweglich war. Allmählich kehrt ihr auch Gedächtnis zurück. Jelica meint, wie übrigens auch ihre Tochter, daß im Reha-Zentrum gute Bedingungen für medizinische Rehabilitation geschaffen wurden, die Unterbringung ist ordentlich, die Verpflegung im Restaurant sehr schmackhaft, und die Freundlichkeit des medizinischen Personals auf höchstem Niveau. “SREMSKE NOVINE”, 29. Juli 1998 Von Patienten hört man nur Lobworte“Von Patienten hört man nur Lobworte” Jahrelang habe ich in Wien gearbeitet. Leider bin ich krank geworden und die Ärzte haben mir Gornja Trepca empfohlen. Hier komme ich regelmäßig in den letzten drei Jahren. Früher habe ich überhaupt nicht auf eigenen Beinen gehen können, nun geht es wieder mit ein wenig Hilfe von meiner Schwägerin. Ich war auch in Niska Banja und Sokobanja (Kurorte in Serbien), aber erfolglos. Ich bin hier zufrieden und werde immer wieder kommen. Das Personal ist freundlich, es ist ein kleiner Ort, von Lärm verschont und total vom Grün umgeben. Das sind auch wichtige Heilfaktoren – betont Vidosava Stefanovic aus Vrsac. Weiter... „DNEVNIK“, 6.September 1998 Auf Wiedersehen in Trepca!S.Cupic:” Auf Wiedersehen in Trepca!” Eine Chronistin des Lebens in Trepca ist Katica Aleksic aus Novi Sad. Vor dreißig Jahren fiel ihre Wahl auf Trepca, nachdem sie mehrere Kurorte in Serbien bisichtigt hatte. Damals entschied sie, hier ihr Haus zu bauen. Zuerst hat sie ein Grundstück gewählt und dann den Besitzer gesucht, um es zu kaufen. In der Schlucht, wo sich die Quelle und das Reha-Zentrum befinden, gab es damals nur drei Häuser. Weiter... Politika ekspres 18.August.1974 Wiedergeburt des LebensA.Djuric:” Wiedergeburt des Lebens” I.N. aus Ruski Krstur bei Vrbas erkrankte an Multipler Sklerose schon 1966. Sie verliert zeitweise die Sehkraft, das Gedächtnis und das Gehör. Die Ärzte waren ratlos. Im Juli 1974 kam sie mit letzter Hoffnung auf Genesung in Gornja Trepca. Im August 1974 konnte sie wieder langsam auf eigenen Beinen gehen. Und zum ersten Mal nach acht Jahren zog sie alleine ihre Sandalen an. Von diesem glücklichen Augenblick schrib sie in einem Brief an ihre Mutter. „Nur meine Mutter weiß, was das für mich bedeutete. Und lachen Sie bitte nicht, von Zeit zu Zeit ziehe ich meine Sandalen an und fühle mich dabei wohl. In den letzten Tagen lachte ich und trauerte gleichzeitig. Früher tanzte ich Folklore, jetzt muß ich wieder laufen lernen. Ich bedanke mich allen, die sich um uns kümmern, besonders unserem Leiter Herr Ostoja Urosevic, der uns in den schwierigsten Momenten ermutigt hat…” Politika ekspres 01.Februar 1972 Nach 12 Jahren wieder auf eigenen FüssenA.Djuric:” Nach 12 Jahren wieder auf eigenen Füssen” Mara Filipovic aus Rijeka (Kroatien) sagt:”Zum dritten Mal bin ich hier, hier hat für mich ein neues Leben begonnen. Diesmal bleibe ich hier 15 Tage, solange die Schulferien dauern. Erstmals habe ich hier 25 Tage und zweites Mal 21 Tage verbracht. Dieses Kurbad war meine letzte Hoffnung, denn mehr als zwei Jahre war ich ans Bett gefesselt. Hilfe suchte ich überall aber vergeblich. Schließlich habe ich mich für Trepca entschieden. Ich brauchte nur 7 Tage, um wieder allein laufen zu können. Diesen Tag kann ich nicht vergessen; das war am 27.Oktober des vorigen Jahres. Ich war so glücklich, daß ich nicht schlafen konnte. Die ganze Nacht hielt ich mein rechtes Bein fest, damit es nicht wieder verkrampfen würde. Seit dieser Zeit fühle ich mich gut und werde hier auch in Zukunft kommen, bis ich nicht ganz gesund bin. Weiter... Novosti 28.Dezember 1971 In Gornja Trepca wieder beweglich gewordenD.Simovic:” In Gornja Trepca wieder beweglich geworden ” J.M.,21-jähriges Mädchen aus Veliko Selo bei Pozarevac erkrankte an Multipler Sklerose. Fünf Jahre lang war sie ans Bett gefesselt. Sie war bei vielen Ärzten und in vielen Krankenhäusern; Petrovac na Mlavi, Pozarevac, Smederevo, Ub und Belgrad. Voriges Jahr kam sie in Gornja Trepca. Da sie komplett unbeweglich war, mußte sie ins Badezimmer getragen werden. Nach 10 Tagen fühlte sie Schmerzen in ihren Armen und Beinen, nach 15 Tagen ging es ihr schon besser, konnte sich aber noch nicht bewegen. Im vorigen Herbst kam sie wieder in Gornja Trepca. Diesmal machte sie auch die ersten Schritte. Im Dezember 1971 konnte sie fast völlig genesen heimkehren. SVET, Nr. 691 17.Januar 1970 Wie neu geborenD.Simovic:” Wie neu geboren ” J.B. Hausfrau aus Zagreb, vor acht Jahren erkrankte sie an Multipler Sklerose. In den letzten vier Jahren konnte sie ohne Hilfe ihrer Mitmenschen nicht mehr zu Fuß gehen. Medizinisch behandelt wurde sie in der Klinik für Neurologie Zagreb und im Kurbad Lipik. Ein Erfolg blieb aber aus. Von Tag zu Tag wurde ihr Gesundheitszustand schlechter. In Gornja Trepca kam sie im August des vorigen Jahres. Die Wasserkuren im Mineral-Thermalwasser haben ihr schnell geholfen und sie konnte sich nach wenigen Tagen frei bewegen. Ihr Gesundheitszustand wurde später immer weiter verbessert. Heute ist sie beweglich und kann alle Hausarbeiten erledigen. SVET, Nr. 688 od 27.Dezember 1969 Wie in einem TraumD.Simovic:” Wie in einem Traum" V.T. - eine Angestellte aus Belgrad litt 18 Jahre unter chronischem Rheuma bzw. unter einer rheumatoiden Arthritis. Sie war in mehreren Krankenhäusern und Kurorten, erhielt viele Injektionen und schluckte unterschiedliche Medikamente. Trotz aller Versuche ging es ihr nicht besser, sondern schlechter. Die letzten zwei Jahre war sie ans Bett gefesselt. Ohne Hilfe konnte sie sich nicht bewegen. Jeden Tag nahm sie Pronizon ein, um starke Schmerzen zu lindern. Die Krankheit verursachte auch die Deformierung der Arme und Beine. Die Wasserkuren im Mineral-Thermalwasser von Gornja Trepca führten schnell die Reaktion herbei. Nach sechs Tagen fing sie an, zu Fuß zu gehen, nach zwölf Tagen hörte sie auf, Pronizon einzunehmen. Sie hatte keine Schmerzen mehr und konnte nach 15 Tagen im Kurbad heimkehren. Sie konnte auf eigenen Füssen gehen und Schwellungen der Gelenke sind gänzlich verschwunden. |


